Nik Weis / © Andreas Durst

Weingut Nik Weis - St. Urbans-Hof

Der Sankt Urbans-Hof wurde 1947 auf einer Anhöhe bei Leiwen von Nicolaus Weis erbaut. In den sechziger Jahren übernahm sein Sohn Hermann den Betrieb, baute die betriebseigene Rebschule zu einer der größten in Deutschland aus. Er erweiterte auch die Rebfläche, indem er große Parzellen an der Saar - in Ockfen, Wiltingen und Schoden - erwarb. Seit 1997 ist dessen Sohn Nik Weis im Betrieb, den er heute führt und inzwischen in Weingut Nik Weis - St. Urbans-Hof umbenannt hat. Er strukturierte den Betrieb weiter um, indem er Weinberge in Spitzenlagen erwarb und schwächere Parzellen abgab. Seine Weinberge befinden sich in drei Lagen an der Saar und drei Lagen an der mittleren Mosel. Schon seit über 100 Jahren besitzt die Familie Reben in der Leiwener Laurentiuslay, im Piesporter Goldtröpfchen erwarb man Ende der neunziger Jahre die ersten Parzellen. Die Weinberge im Mehringer Blattenberg kamen 2004 durch Nik Weis' Ehefrau zum Weingut; die Trauben aus dem Blattenberg ergeben den Mehringer Alte Reben, zukünftig wird es vielleicht einen Lagenwein aus dem Blattenberg geben, genau genommen aus der alten Lage Layet, die in den preußischen Lagenkarten des 19. Jahrhunderts der obersten Kategorie zugerechnet wurde. An der Saar ist Nik Weis in den Lagen Ockfener Bockstein (mit der alten Einzellage Zickelgarten, die erstmals 2011 gesondert ausgebaut wurde), Schodener Saarfeilser Marienberg und Wiltinger Schlangengraben vertreten. Im Schlangengraben besitzt er einen 9 Hektar großen arrondierten Weinberg, der in den 1920er Jahren angelegt wurde, ein Teil der Reben stammt noch aus dieser Zeit, die Weine aus dem Schlangengraben ergeben den Wiltinger Alte Reben und sind Teil des Gutsrieslings. Nik Weis baut ausschließlich Riesling an. Die Trauben werden alle in Leiwen gekeltert, ausgebaut und abgefüllt. Die Weine werden spontanvergoren und teils im Edelstahl, teils im Holzfass ausgebaut. 65 % der Produktion werden exportiert. Trockene Rieslinge, die aber nicht unbedingt gesetzlich, sondern nur geschmacklich trocken sein müssen, tragen ein weißes Etikett. 2011 und 2012 hat Nik Weis ein Großes Gewächs aus der Laurentiuslay erzeugt, 2012 auch aus dem Bockstein. Aus dem Jahrgang 2015 erzeugte Nik Weis je ein Großes Gewächs aus Bockstein und Saarfeilser, dazu einen nicht ganz trockenen Große Lage-Wein aus dem Saarfeilser, 2016 wurden nicht weniger als drei Große Gewächse vorgestellt. Süße Weine tragen ein schwarzes Etikett: In diesem Segment gibt es als mengenmäßig wichtigsten Wein den Gutsriesling, alle weiteren Weine tragen Prädikats- und Lagenbezeichnungen. Zusammen mit Martin Foradori (Weingut Hofstätter, Südtirol) hat Nik Weis die 6 Hektar Weinberge des Weinguts Dr. Fischer in Ockfen übernommen, die vor allem im Bockstein liegen. In Kooperation mit Johannes Fischer, dem weiterhin das Gut gehört, soll Kellermeister Markus Scholtes diesem Betrieb wieder zum alten Glanz verhelfen.

Lagen:

Laurentiuslay (Leiwen)
Goldtröpfchen (Piesport)
Bockstein (Ockfen)
- Zickelgarten (Ockfen)
Saarfeilser (Schoden)
Schlangengraben (Wiltingen)
Blattenberg (Mehring)
- Layet (Mehring)

Aktuelle Weine:

2017    Riesling trocken Mosel
2017    Riesling „GG“ Ockfener Bockstein
2017    Riesling "GG" Saarfeilser
2017    Riesling "GG" Layet
2017    Riesling „GG“ Leiwener Laurentiuslay
2017    Riesling "Schiefer"
2017    Riesling "Alte Reben" Wiltinger
2017    Riesling Kabinett Ockfener Bockstein
2017    Riesling Kabinett Piesporter Goldtröpfchen
2017    Riesling Spätlese Ockfener Bockstein
2017    Riesling Spätlese Layet
2017    Riesling Spätlese Piesporter Goldtröpfchen
2017    Riesling Spätlese Piesporter Goldtröpfchen
2017    Riesling Auslese Leiwener Laurentiuslay
2017    Riesling Auslese Goldkapsel Ockfener Bockstein
2017    Riesling Auslese Goldkapsel Piesporter Goldtröpfchen

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