Maximin von Schubert / © Maximin Grünhaus - Schlosskellerei C. v. Schubert

Weingut Maximin Grünhaus

Jahrhunderte lang war das Gut im Besitz der Benediktinerabtei Sankt Maximin in Trier. Nach der Säkularisation kam der Betrieb zunächst unter französische Verwaltung, 1810 wurde das Gut an den ersten weltlichen Besitzer verkauft. 1882 kaufte Carl Ferdinand Freiherr von Stumm-Halberg den Besitz, den er seiner Tochter Ida am Tage ihrer Hochzeit mit Conrad von Schubert schenkte. Heute führt Maximin von Schubert in sechster Generation den Betrieb. Die Weinberge befinden sich in einer arrondierten Lage auf der linken Seite der Ruwer. Alle drei Teile dieser Lage, Bruderberg, Herrenberg und Abtsberg, gehören dem Sohn von Carl von Schubert im Alleinbesitz. Der 14 Hektar große Abtsberg besteht im Untergrund aus blauem Devonschiefer, im Herrenberg, 19 Hektar groß, dominiert roter Devonschiefer. Der nur 1,1 Hektar große Bruderberg hat als direkter Nachbar des Abtsbergs ebenfalls blauen Schieferboden. Lange Jahre hatte man nur Riesling angebaut, 2004 wurde dann ein Hektar im Herrenberg mit Weißburgunder bepflanzt, inzwischen sind 6 Prozent der Fläche des Gutes mit dieser Sorte bestockt. 2007 wurde eine erste, 90 Ar große Parzelle im Abtsberg mit Spätburgunder bepflanzt, 2011 eine zweite, 30 Ar groß. Die Weine werden mit ihren natürlichen Hefen vergoren, teils im klassischen Fuder, teils in kleinen Edelstahltanks. Erstmals 2009 wurde der Fusion genannte Riesling erzeugt, der in Barriques aus Grünhaus-Eiche ausgebaut wird, fast zwei Jahre auf der Vollhefe bleibt, dann weitere zwei Jahre auf der Flasche, bevor er in den Verkauf kommt. An der Spitze des trockenen Sortiments stehen die Großen Gewächse, an der Spitze des feinherben Teils die beiden Superior-Weine, die mit dem Jahrgang 2005 eingeführt wurden. Mit dem Jahrgang 2016 wurden die Etiketten behutsam erneuert. Wie nur bei wenigen anderen Weingütern in Deutschland zeigen die Weine des Hauses eine klare, unverwechselbare Handschrift, sind wiedererkennbar. Sie sind kraftvoll und mineralisch, in ihrer Jugend manchmal etwas unzugänglich, selbst die nominell einfachen Rieslinge sind von bemerkenswerter Struktur.

Lagen:

Abtsberg (Maximin Grünhaus)
Herrenberg (Maximin Grünhaus)
Bruderberg (Maximin Grünhaus)

Aktuelle Weine:

2015    Riesling Sekt brut Maximin Grünhaus
2017    Pinot Blanc Maximin Grünhaus
2017    Pinot Blanc "Réserve" Maximin Grünhaus
2017    Riesling "Maximin"
2017    Riesling "Monopol" Maximin Grünhaus
2017    Riesling "Alte Reben" Maximin Grünhaus
2017    Riesling "GG" Maximin Grünhaus Herrenberg
2017    Riesling "GG" Maximin Grünhaus Abtsberg
2017    Riesling "feinherb" "Alte Reben" Maximin Grünhaus
2017    Riesling "Superior" Maximin Grünhaus Abtsberg
2017    Riesling Kabinett Maximin Grünhaus Bruderberg
2017    Riesling Kabinett Maximin Grünhaus Herrenberg
2017    Riesling Spätlese Maximin Grünhaus Abtsberg
2017    Riesling Auslese Maximin Grünhaus Abtsberg
2016    Pinot Noir trocken Maximin Grünhaus

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