Martin Waßmer / © Andreas Durst

Weingut Martin Waßmer

Martin Waßmer stammt aus einem landwirtschaftlichen Betrieb, der schon seit Generationen auch Weinbau betreibt. Während seiner Ausbildung zum Koch begann er 1980 mit dem Anbau von Spargel. Spargel und Erdbeeren sind flächenmäßig seine wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte. Seine Liebe gilt aber dem Wein. Durch Seminare und Besuche bei Winzern im In- und Ausland verschaffte er sich Kenntnisse im Weinan- und -ausbau und er beschloss selbst Wein zu erzeugen. 1998 lieferte er zum letzten Mal an die Genossenschaft ab. Die Reben standen ursprünglich nur im Schlatter Maltesergarten, im Bad Krozinger Steingrüble und im Laufener Altenberg. Seither hat er sein Lagen-Portfolio erweitert, ist heute im Dottinger Castellberg und im Staufener Schlossberg vertreten, ebenso im Auggener Letten und im Ehrenstetter Ölberg, alles bekannte Lagen im Markgräflerland, inzwischen besitzt er aber auch im Breisgau Weinberge, im Glottertal genau genommen, in der Lage Roter Bur. Wichtigste Rebsorte ist ganz klar der Spätburgunder, der 60 Prozent der Weinberge von Martin Waßmer einnimmt. Hinzu kommen Weißburgunder und Grauburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc, sowie ein wenig Riesling, Muskateller, Müller-Thurgau, Gewürztraminer und Gut­edel. Alle Weine werden möglichst mit ihren natürlichen Hefen vergoren und recht lange auf der Hefe ausgebaut. Die Rotweine kommen alle ins Holzfass, die besten Qualitäten ins Barrique. Die Klärung erfolgt durch Absetzen der Schwebstoffe, filtriert wird möglichst nicht. Anfangs gab es nur trockene Weine bei Martin Waßmer, in den letzten Jahren aber wartet er immer wieder auch mit edelsüßen Weinen auf. An der Spitze des Sortiments stehen Lagenweine, die Topweine werden als "GC" bezeichnet. In dieser Linie, die die SW-Linie als vormalige Top-Linie ablöste, gab es seit 2003 einen Pinot Noir ohne Lagenbezeichnung, aus dem dann mit dem Jahrgang 2009 zwei Weine mit Lagenbezeichnung wurden, die Pinot Noir von Maltesergarten und Castellberg. Im gleichen Jahrgang 2009 gab es mit Weißburgunder und Chardonnay aus dem Castellberg erstmals zwei weiße GC-Weine. 2011 gab es erstmals einen Grauburgunder GC aus dem Castellberg, 2012 einen Grauburgunder GC aus dem Auggener Letten, seit dem Jahrgang 2014 komplettieren die GC-Spätburgunder aus dem Ehrenstetter Ölberg und dem Glottertäler Roter Bur das Top-Segment.

Lagen:

Maltesergarten (Schlatt)
Castellberg (Dottingen)
Letten (Auggen)
Oelberg (Ehrenstetten)
Schlossberg (Staufen)
Altenberg (Laufen)
Roter Bur (Glottertal)
Schlossberg (Achkarren)

Aktuelle Weine:

2015    Pinot Chardonnay Sekt brut
2014    Pinot Rosé Sekt brut
2017    Sauvignon Blanc „SW“ Spätlese trocken Markgräflerland
2017    Weißer Burgunder „SW“ Spätlese trocken Schlatter Maltesergarten
2017    Grauer Burgunder „SW“ trocken Markgräflerland
2017    Chardonnay „SW“ trocken Markgräflerland
2017    Weißer Burgunder Spätlese trocken Staufener Schlossberg
2017    Grauer Burgunder Spätlese trocken Achkarrer Schlossberg
2017    Weißer Burgunder „GC“ Spätlese trocken Dottinger Castellberg
2011    Grauer Burgunder „GC“ Spätlese trocken Dottinger Castellberg
2017    Grauer Burgunder „GC“ Spätlese trocken Dottinger Castellberg
2017    Grauer Burgunder „GC“ Spätlese trocken Auggener Letten
2017    Chardonnay „GC“ Spätlese trocken Dottinger Castellberg
2016    Spätburgunder trocken Markgräflerland
2016    „Calmo“ Rotwein trocken Markgräflerland
2016    Spätburgunder „SW“ trocken Schlatter
2013    Spätburgunder „SW“ trocken Schlatter
2016    „Chapelle“ Rotwein trocken Ehrenstetter Ölberg
2016    Syrah trocken Dottinger Castellberg
2015    Spätburgunder „GC“ trocken Glottertäler Roter Bur
2016    Spätburgunder „GC“ trocken Ehrenstetter Ölberg
2016    Pinot Noir „GC“ trocken Dottinger Castellberg
2016    Pinot Noir „GC“ trocken Schlatter Maltesergarten

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