Martin Krenig, Christiane Störrlein-Krenig und Armin Störrlein (von links) / © Andreas Durst

Weingut J. Störrlein & Krenig

An den neuen Namen hat man sich inzwischen lange gewöhnt: Störrlein & Krenig. 2008 wurde das Weingut Josef Störrlein mit dem Weinbaubetrieb von Armin Störrleins Schwiegersohn Martin Krenig (4,5 Hektar) verschmolzen und trägt seither den Namen Weingut J. Störrlein & Krenig. Armin Störrlein und Tochter Christiane Störrlein-Krenig kümmern sich im Wesentlichen um Vinifikation und Vermarktung, Martin Krenig um die Bewirtschaftung der Weinberge. Durch den Zusammenschluss besitzt das Weingut nun über 5 Hektar von mehr als 30 Jahre alten Silvaner- und Rieslingreben. Die Weinberge von Armin Störrlein und Martin Krenig liegen in den Randersackerer Lagen Sonnenstuhl, Marsberg und Pfülben. Silvaner ist die mit Abstand wichtigste Rebsorte im Betrieb, nimmt zwei Fünftel der Weinberge ein. Es folgen Riesling und Müller-Thurgau, dazu gibt es die roten Sorten Spätburgunder, Schwarzriesling und Domina, sowie Frühburgunder und Cabernet Sauvignon. Weißburgunder hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, die Burgundersorten zusammen nehmen inzwischen ein Viertel der Rebfläche ein. Die Rotweine baut Armin Störrlein immer im Holz aus (teils auch im Barrique). Die Weißweine werden, teilweise nach Maischestandzeiten, teils im Edelstahl, teils im Holz ausgebaut, alle bleiben mindestens bis April auf der Feinhefe, geschönt wird nicht. Guts- und Ortsweine bilden die Basis des Sortiments, dann kommen Lagenweine der Trias-Linie, die Trias-Kennzeichnung tragen auch die Großen Gewächse, die alle aus dem schon im 15. Jahrhundert urkundlich erwähnten Sonnenstuhl kommen, aus den Weinbergen, die unter dem Turm liegen: Silvaner, Riesling, Weißburgunder und Spätburgunder. Auch edelsüße Weine spielen seit langem eine wichtige Rolle, regelmäßig werden Auslesen, Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen erzeugt; nicht zu vergessen sind die immer zuverlässigen Sekte. Eine Besonderheit ist der Frentsch, ein Gemischter Satz, der zu 40 Prozent Silvaner enthält, dazu Muskateller, Gewürztraminer, Riesling, Weißburgunder und ein wenig Spätburgunder. Seit der ersten Ausgabe empfehlen wir das Weingut, schon damals haben wir es als einen der Top-Betriebe in Franken gelobt, haben besonders gewürdigt, dass hier gleichermaßen hervorragende Weiß- und Rotweine erzeugt werden. Dies gilt uneingeschränkt auch heute noch. In den jüngsten Jahrgängen ging es weiter voran, die Basisweine sind noch rein­töniger und fruchtbetonter, die Spitzenweine haben weiter an Komplexität gewonnen.

Lagen:

Sonnenstuhl (Randersacker)
Pfülben (Randersacker)
Marsberg (Randersacker)
Teufelskeller (Randersacker)

Aktuelle Weine:

2016    Riesling Sekt brut Randersackerer
2018    Müller-Thurgau trocken Randersackerer Ewig Leben (1l)
2018    Sauvignon Blanc trocken Randersacker
2018    Silvaner trocken „vom Muschelkalk"
2018    Silvaner trocken "Mineral pur" Randersacker
2018    Silvaner trocken Randersacker Sonnenstuhl
2018    Sylvaner trocken „Alte Reben" Randersacker Marsberg
2018    Weißer Burgunder trocken "Trias" Randersacker Marsberg
2018    Riesling trocken Randersacker Teufelskeller
2018    Weißburgunder "WB" trocken "Pure Grapes"
2018    Sylvaner "SY" trocken "Pure Grapes"
2017    Riesling Trockenbeerenauslese Randersacker Sonnenstuhl
2017    Frühburgunder trocken "FR" "Pure Grapes" Randersacker Marsberg
2018    Rosenmuskateller Beerenauslese Randersacker Teufelskeller

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