© Biologisches Weingut Höfflin

Biologisches Weingut Höfflin

Die Höfflins sind 1970 in das Schambachtal ausgesiedelt, einem Kastental bei Bötzingen, seit 1974 wird der Hof - Obst, Gemüse, Reben - biologisch bewirtschaftet (Bio­land). 1994 wurde zur Weinlagerung ein Keller gebaut, dessen Dach mit einer Erdschicht bedeckt und begrünt ist. Mit der Selbstvermarktung begann man erst, nachdem Matthias Höfflin seine Ausbildung beendete und im Keller die Regie übernahm. Die Weinberge liegen in Bötzingen sowie im benachbarten Eichstetten. Da die Lagen dort zu sehr großen Lagen zusammengefasst wurden, verzichtete Matthias Höfflin lange Zeit auf Lagenbezeichnungen, seit einigen Jahren nutzt er die Gewannnamen für seine Spitzenweine. Im Anbau dominieren die Burgundersorten, allen voran Spätburgunder, gefolgt von Grau- und Weißburgunder. Dazu gibt es Chardonnay und Auxerrois, aber auch etwas Gewürztraminer. Muskateller, Sauvignon Blanc und Sauvignon Gris, aber auch pilz­resistente Sorten wie Regent, Ca­ber­net Carbon, Ca­ber­net Carol (die zusammen die Cuvée Rufus ergeben) und Johanniter. Diese pilzresistenten Rebsorten sollen zukünftig ein Drittel der Rebfläche einnehmen. Alle Weine werden spontanvergoren und durchgegoren ausgebaut. 2015 wurden die Etiketten neu gestaltet, sie zeigen nun die kristalline Struktur der Weine, von einem Schweizer Labor unter dem Mikroskop fotografiert. Seit der ersten Ausgabe empfehlen wir die Weine von Matthias Höfflin. Mehr zufällig sind wir bei einer Veranstaltung mit Biowinzern auf ihn aufmerksam geworden. Die Qualität seiner Weine überraschte uns, wobei wir damals seine reintönigen weißen Burgunder präferierten. Seither steigerte er sich kontinuierlich, die Weine haben an Kraft und Konzentration gewonnen, vor allem auch im roten Segment, bieten Stoff und Fülle, sind kompromisslos vinifiziert, immer eigenständiger, manchmal auch eigenwilliger geworden in den letzten Jahren, nicht mehr so zugänglich, dafür fordernder, puristischer. Sicher mit ein Ergebnis der Spontangärung, die er seit einigen Jahren konsequent praktiziert, die Weine werden dadurch spannender, druckvoller, brauchen aber auch mehr Zeit. Die Weine gewinnen alle mit Flaschenreife an Komplexität, auch die Weißweine, die Rotweine, die jung oft recht verschlossen sind, verlieren das Rigorose, das Harte und Karge, das ihnen jung oft eigen ist, sie sind ganz natürlich vinifiziert, also von sehr guter Haltbarkeit und Entwicklungsfähigkeit. 2019 wurde mit dem Neubau von Keller und Kelterhalle begonnen.

Lagen:

- Schambach
- Biegarten
- Breitenacker
- Wächtelberg
- Endhahle
- Meisental
- Fohberg
- Laire

Aktuelle Weine:

2016    "Cuvée Prestige" Sekt extra brut
2019    Souvignier Gris trocken "Löss"
2019    Weißer Burgunder trocken "Löss"
2019    Grauer Burgunder trocken "Löss"
2019    Müller-Thurgau trocken "maischevergoren" "Prestige"
2018    Weißer Burgunder trocken "Prestige" "Kaisermantel"
2018    Chardonnay trocken "maischevergoren" "Prestige"
2018    Chardonnay trocken "Prestige" "Weinschwärmer"
2018    Sauvignon Blanc trocken "Prestige" "Bienenfresser"
2019    Sauvignon Blanc trocken "Prestige" "Julius"
2018    Souvignier Gris "Prestige" "Orange Wine"
2019    Gewürztraminer trocken "maischevergoren" "Prestige"
2019    Muskateller "Lössperle"
2017    "Rufus" Rotweincuvée trocken Barrique "Prestige"
2018    Spätburgunder trocken "Prestige"
2017    Spätburgunder trocken Barrique "Prestige" "Schwarzkehlchen"
2017    Spätburgunder trocken Barrique "Prestige" "Rotkehlchen"

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