© Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken

Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken

Bereits seit mehr als 260 Jahren befindet sich das Weingut in Familienbesitz. Der königlich-preußische Forstmeister Ferdinand Geltz führte den Betrieb Anfang des 20. Jahrhunderts in die Spitze der Region, das Weingut ist Gründungsmitglied des Großen Rings; seit 1947 trägt es den Namen Forstmeister Geltz-Zilliken. Hans-Joachim Zilliken hatte nach seinem Geisenheim-Studium die Verantwortung im Keller übernommen, seit 1981 führte er das Weingut, und seit 2007 wurde er im Betrieb unterstützt von seiner Tochter Dorothee, ebenfalls Geisenheim-Absolventin. Inzwischen hat Dorothee Zilliken das Weingut übernommen, 2016 war der erste Jahrgang, den sie in eigener Regie ausbaute. Daneben hat sie auch noch die Position der stellvertretenden Vorsitzenden im Großen Ring übernommen. Die junge Winzerin symbolisiert die neue, auf Zusammenarbeit setzende Generation der Winzer im Anbaugebiet Mosel, die auch ambitionierten Projekten und Ideen nicht abgeneigt ist. Ihre wichtigste Lage ist der Saarburger Rausch (Devonschiefer, Diabas), wo sie 10 Hektar Reben besitzt. Hinzu kommt ein Hektar im Ockfener Bockstein (Devonschiefer, Quarz), auch in der Ayler Kupp verfügt man nun über Reben. Die Zillikens bauen ausschließlich Riesling an, alle Weine werden im Holz ausgebaut. Der Name Zilliken steht für klassischen Saar-Riesling - Saar-Riesling mit enormem Reifepotenzial. Zilliken-Rieslinge stehen für Eleganz und Frische, sie sind immer reintönig, lebendig und komplex, dabei lang und nachhaltig. Lange Zeit stand der Name Zilliken für süßen und edelsüßen Saar-Riesling, zuletzt aber sind die trockenen Weine wichtiger geworden: 2011 hatte Hans-Joachim Zilliken sein Sortiment im trockenen und feinherben Segment etwas differenziert, neben Gutsriesling gibt es seither einen Ortsriesling, trocken auch in einer "Alte Reben"-Variante; der Spitzenwein im trockenen Segment war lange nur das Große Gewächs aus der Saarburger Lage Rausch, später kamen auch Große Gewächse aus Ayler Kupp und Ockfener Bockstein hinzu. Im Jahr 2020 wurde das Große Gewächs Auf der Rausch erstmalig präsentiert: nach 18 Monaten Lagerung auf der Feinhefe im großen Holzfass. Die feinherbe Rausch-Variante wird Diabas genannt.

Lagen:

Rausch (Saarburg)
Bockstein (Ockfen)
Kupp (Ayl)

Aktuelle Weine:

2020    Riesling trocken
2020    Riesling trocken Saarburg
2020    Riesling trocken "Alte Reben" Saarburg
2020    Riesling "feinherb" "Butterfly"
2020    Riesling "feinherb" Saarburg
2020    Riesling
2020    Riesling Kabinett Saarburg
2020    Riesling Kabinett Bockstein
2020    Riesling Kabinett Rausch
2020    Riesling Kabinett Rausch
2009    Riesling Spätlese Rausch
2020    Riesling Spätlese Rausch

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