© Schloss Wackerbarth

Schloss Wackerbarth

Reichsgraf August Christoph von Wackerbarth, Minister im Kabinett von August dem Starken, ließ sich in Niederlößnitz, heute Stadtteil von Radebeul, in den Jahren 1727 bis 1730 als Alterssitz ein Barockschloss mit Französischem Garten erbauen. Heute ist Schloss Wackerbarth Sitz des Sächsischen Staatsweingutes, das 1928 in Radebeul gegründet worden war und seit 1998 unter der Regie der Sächsischen Aufbaubank steht. 2002 wurde die umfangreiche Sanierung des Schlosses abgeschlossen. Die Weinberge, ein Drittel in Steillagen liegen vor allem in den Radebeuler Lagen Goldener Wagen, Steinrücken Johannisberg, die neu in die Lagenrolle eingetragene Lage Paradies und Wackerbarthberg, sowie die Seußlitzer Lage Heinrichsburg. An weißen Sorten gibt es vor allem Riesling, Bacchus, Müller-Thurgau, Kerner und Weißburgunder, dazu Spezialitäten wie Traminer, Scheurebe und Goldriesling. An roten Rebsorten baut man Dornfelder, Spätburgunder und Frühburgunder an, inzwischen auch Blaufränkisch, Pinotin und Gamay. Die Sektproduktion spielt eine sehr wichtige Rolle auf Schloss Wackerbarth.

Lagen:

Goldener Wagen (Radebeul)
Wackerbarthberg (Radebeul)
Paradies (Radebeul)
Heinrichsburg (Seußlitz)
Thonberg (Laubach)

Aktuelle Weine:

2018    Riesling Sekt brut
2016    Rosé Sekt brut
2018    Scheurebe Sekt trocken
2020    Weißburgunder trocken Radebeuler Goldener Wagen
2020    Scheurebe trocken Radebeuler Wackerbarthberg
2020    Riesling trocken Radebeuler Wackerbarthberg
2020    Riesling trocken "Protze" Radebeuler Goldener Wagen
2020    Riesling trocken "Terrasselage" Radebeuler Goldener Wagen
2020    Riesling Kabinett Radebeuler Wackerbarthberg
2020    Traminer Spätlese Radebeuler Goldener Wagen
2020    Riesling Auslese Radebeuler Goldener Wagen
2019    Blaufränkisch trocken
2018    Spätburgunder trocken Laubacher Thonberg

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